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Monatliche Entgeldmeldung über das ELENA-Verfahren   Balken

     
 
 
ELENA fällt

PRESSETEXT des BMAS und des BMWT
18.7.2011
ELENA-Verfahren wird eingestellt
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Logos des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben sich nach eingehender Überprüfung des ELENA-Verfahrens darauf verständigt, das Verfahren schnellstmöglich einzustellen.

Grund ist die fehlende Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur. Umfassende Untersuchungen haben jetzt gezeigt, dass sich dieser Sicherheitsstandard, der für das ELENA-Verfahren datenschutzrechtlich zwingend geboten ist, trotz aller Bemühungen in absehbarer Zeit nicht flächendeckend verbreiten wird. Hiervon hängt aber der Erfolg des ELENA-Verfahrens ab.

Die Bundesregierung wird dafür Sorge tragen, dass die bisher gespeicherten Daten unverzüglich gelöscht und die Arbeitgeber von den bestehenden elektronischen Meldepflichten entlastet werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird in Kürze einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.

Es ist der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen, Lösungen aufzuzeigen, die die bisher getätigten Investitionen der Wirtschaft aufgreifen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird ein Konzept erarbeiten, wie die bereits bestehende Infrastruktur des ELENA-Verfahrens und das erworbene Know-how für ein einfacheres und unbürokratisches Meldeverfahren in der Sozialversicherung genutzt werden können.


Zu Schade:Leider ist ELENA nicht nur eine sympathische Erdbeer-Pflückerin...


Der Tenor der Verbandsmitglieder zu ELENA ist eindeutig: Unnötiges BÜROKRATIEMONSTER!

Die Betriebsleiter werden mit diesem überflüssigen System nur zusätzlich belastet.
Teure und komplizierte EDV muss angeschafft werden, zusätzliches Büro-Personal wird eingestellt, Bürokräfte und Betriebsleiter müssen sich schulen lassen. Zeitaufwändig werden monatlich die Meldungen eingetragen und versendet - immer mit der Hoffnung, dass die EDV-Systeme die Daten akzeptieren.
Und das alles für rund 280.000 osteuropäische Saisonarbeitskräfte, die  in den meisten Fällen nur zwei Monate in Deutschland beschäftigt werden.

Diese Saisonarbeitskräfte reisen nach der Ernte in ihr Heimatland und werden sicherlich in Deutschland keine Sozialleistungen beantragen.
Dabei ist der Hintergrund von ELENA, dass die Behörden anhand einer Chipkarte erkennen können, welche Leistungen ein Leistungsempfänger erhalten kann und angeblich um die Arbeitgeber zu entlasten. Bei Landwirten und Gärtnern kommt diese Entlastung nicht an – im Gegenteil.

Hoffen wir, dass die Politik ein Einsehen hat und die Pflicht zur Meldung osteuropäischer Saisonarbeitnehmer von dem Verfahren ausgeschlossen werden.

Übrigens: Nach Aussage der DRV gibt es derzeit keine Behörde, die die Meldungen kontrolliert oder ahndet. Laut Gesetz sind allerdings alle Arbeitgeber zur Meldung verpflichtet.


Allgemeine Infos

Alle Arbeitgeber sind ab 1. Januar 2010 verpflichtet, die Entgeltdaten ihrer Beschäftigten an die Zentrale Speicherstelle zu übermitteln. Bei der Zentralen Speicherstelle handelt es sich um eine neue Behörde. Deren Aufgabe ist es, anderen Behörden Daten zur Verfügung zu stellen, damit Anträge auf Sozialleistungen künftig schneller bearbeitet werden können.

So sollen ab 1. Januar 2012 berechtigte Stellen wie zum Beispiel die Agenturen für Arbeit sowie Wohn- und Elterngeldstellen Daten bei der Zentralen Speicherstelle abrufen können. Das sogenannte ELENA-Verfahren ist vom Meldeverfahren zur Sozialversicherung unabhängig.

Fragen zum ELENA-Verfahren beantworten die Mitarbeiter der Zentralen Speicherstelle unter der Telefonnummer: 01805 615 005 (Festnetzpreis 14 ct/Min.; andere Preise aus Mobilfunknetzen möglich). Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite http://www.das-elena-verfahren.de/.




Die monatliche Meldung der Gehälter über das ELENA-Verfahren von Saisonarbeitskräften aus Osteuropa ist im Fall einer Vorlage der E 101 (Ab Mai 2010: A1) keine Pflicht.
-mehr Infos...


Es muss nur die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit - aber nicht die tatsächlich geleisteten Stunden gemeldet werden!

Über ELENA ist nur die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit zu melden. Steht diese nicht fest, ist ein Durchschnittswert für die im Abrechnungszeitraum geleistete Wochenarbeitszeit zu errechnen. Im Rahmen der Elterngeldbewilligung ist jedoch zusätzlich die Kenntnis über eine Änderung der vereinbarten Wochenarbeitszeit im Abrechnungszeitraum bzw. über die tatsächlich geleistete Wochenarbeitszeit erforderlich. (Der Arbeitgeber ist weiterhin verpflichtet, auf Anforderung den Elterngeldstellen diese Angaben in einer gesonderten Bescheinigung zu übermitteln).

Nachdem den meisten Arbeitgebern eine automatisierte Verbindung zwischen Lohn-/Gehaltsabrechnung und der Zeiterfassung nicht möglich ist, wurde auf die Mitteilung der tatsächlich gearbeiteten Stunden im ELENA-Verfahren verzichtet. Der Aufwand, für jeden Arbeitnehmer jeden Monat die tatsächliche Arbeitszeit zu melden, steht außer Verhältnis zu dem Aufwand einer Bescheinigung in einzelnen Anfragen.

Bei SV-net Classic müssen die personenbezogenen Daten jeden Monat neu manuell eingetragen werden.

Verschiedene Software-Hersteller bieten jedoch angepasste Lösungen an, die das Verfahren deutlich vereinfachen können.


 



 
  Personal-Abfragebogen für ELENA
Musterbrief: Info an Arbeitnehmer
- Kurzversion
- Langversion

Benutzerhandbuch zum Meldeverfahren ELENA über SV-Net-Classic

Benutzerhandbuch SV-NET-Classic - Kokmplett

Information zum ELENA-Verfahren für Arbeitgeber

weitere Informationen für Arbeitgeber

Artikel aus Lohn und Gehalt

Personengruppen und Fallbeispiele

Präsentation über ELENA


Film zu ELENA

Fragen und Antworten

Internet: www.das-elena-verfahren.de